Was sind Emotionen?

Der Begriff „Emotion“ ist nicht identisch mit dem umgangssprachlich oft benutzten Begriff „Gefühl“. Das eigentliche Gefühl stellt vielmehr nur einen von mehreren Bestandteilen dar, die zusammen das bilden, was in der Psychologie als Emotion beschrieben wird. Am Anfang jeder Emotion steht die gedankliche Bewertung einer Situation bzw. eines Erlebnisses: Kann mir diese Situation bedrohlich werden? Oder ist sie mir angenehm? Und kann ich sie mit meinen Fähigkeiten und Mitteln bewältigen? Hinzu tritt dann ein innerlich erlebter Eindruck, das „Gefühl“ im engeren Sinne. Man fühlt sich zum Beispiel traurig oder freut sich über ein Erlebnis.

Emotionen sind stets auch verbunden mit körperlichen und mentalen Reaktionen, zum Beispiel mit einem heißen Kopf, Magendrücken, beschleunigtem Puls und angespannten Muskeln. Bei diesen Reaktionen handelt es sich um unbewusste Prozesse, mit denen der Organismus sich auf die Situation einstellen will. Nicht immer sind diese körperlichen Vorgänge hilfreich, häufig werden sie als unangenehm oder hinderlich empfunden, wenn man zum Beispiel in einer peinlichen Situation errötet und dadurch die Peinlichkeit noch weiter verstärkt.

Emotionen wirken meistens auch nach außen und können von anderen wahrgenommen werden, zum Beispiel durch eine veränderte Mimik und Gestik oder Änderungen der Stimmlage. Und schließlich mündet jede Emotion auch in eine Handlungsvorbereitung, auch wenn diese nicht immer zur Ausführung kommt. Wer auf jemanden wütend ist, verspürt vielleicht den Impuls, einen Schritt auf die Person, die den Anlass für die Emotion gab, zuzugehen. Wer sich unwohl fühlt, verspürt den Drang, sich von der Quelle des Unwohlseins abzuwenden.

Es gibt bis zu 100 Emotionen, die man jedoch in Gruppen zusammenfassen kann:

Zu einigen dieser Emotionen können Sie sich auf dieser Website informieren und ihre Auswirkungen auf den Straßenverkehr kennenlernen.

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